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Telefon - Anrufen

Kommunikation

69.00 Bewertungen
4,2
Entwickler
KiteTech
Veröffentlicht
23.08.2021
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Telefon - Anrufen ist eine Kommunikations-App von KiteTech, die sich auf eine Aufgabe konzentriert, die auf jedem Smartphone wichtig bleibt: telefonieren, ohne sich durch unnötige Extras arbeiten zu müssen. Ich habe sie als Ersatz für eine überladene Standard-Telefon-App betrachtet und dabei besonders darauf geachtet, wie sie sich im Alltag mit Kontakten, Anruflisten und unerwünschten Gesprächen schlägt. Der wichtigste Punkt ist dabei nicht eine spektakuläre Zusatzfunktion, sondern die Kombination aus übersichtlichem Telefonieren und einem integrierten Anrufblocker.

Die Anwendung ist kostenlos erhältlich und richtet sich mit ihrer Altersfreigabe USK ab 0 Jahren an praktisch alle Nutzer. Hinter ihr steht KiteTech. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,2 bei rund 37.000 Bewertungen und mehr als fünf Millionen Installationen ist sie längst kein unbekannter Nischenversuch mehr. Trotzdem sollte man sie nicht mit einer vollständigen Kommunikationssuite verwechseln: Es geht um klassische Telefonate, nicht um Chats, Videokonferenzen oder eine neue soziale Plattform.

So funktioniert der Alltag mit Telefon - Anrufen

Der einfache Ablauf bleibt der größte Vorteil

Beim normalen Gebrauch zählt vor allem, dass ich schnell zu den grundlegenden Telefonfunktionen komme. Ich öffne die App, suche einen Kontakt oder gebe eine Nummer ein und starte den Anruf. Diese direkte Abfolge klingt banal, ist aber genau der Grund, warum eine alternative Telefon-App interessant sein kann. Wenn die vorinstallierte Lösung mit Tabs, Vorschlägen oder herstellerspezifischen Elementen überladen wirkt, fühlt sich eine reduzierte Oberfläche angenehmer an.

Besonders sinnvoll ist das für Menschen, die ihr Smartphone hauptsächlich für Gespräche nutzen. Ältere Familienmitglieder, Nutzer mit wenig Interesse an technischen Spielereien oder Personen, die beruflich regelmäßig Nummern wählen, profitieren eher von klaren Wegen als von einer langen Liste zusätzlicher Funktionen. Ich muss nicht erst überlegen, in welchem Bereich eine Nummer versteckt ist.

Die Anrufliste wird im Alltag schnell zum wichtigsten Arbeitsbereich. Von dort aus kann ich einen kürzlich kontaktierten Menschen erneut anrufen, statt die Nummer noch einmal einzutippen. Das ist praktisch bei wiederkehrenden Gesprächen, etwa wenn ich morgens einen Dienstleister zurückrufe, später eine Arztpraxis erreichen möchte oder am Abend ein Familienmitglied anrufe. Der kleine Vorteil summiert sich, wenn Telefonate nicht nur gelegentlich, sondern mehrmals am Tag stattfinden.

Auch die klassische Nummerneingabe bleibt relevant. Nicht jeder Anruf kommt aus dem gespeicherten Adressbuch, und nicht jede Nummer soll dauerhaft als Kontakt angelegt werden. Für solche Situationen ist eine schlichte Wählmöglichkeit besser als ein System, das mich sofort zum Speichern oder Synchronisieren drängt. Ich kann eine Nummer einmalig wählen und danach entscheiden, ob sie in meine Kontakte gehört.

Ein realistisches Beispiel aus dem Alltag

Ein typischer Ablauf sieht bei mir so aus: Während der Arbeit kommt ein unbekannter Anruf, den ich nicht annehmen kann. Später öffne ich die Anrufliste, prüfe die Nummer und entscheide, ob ich zurückrufe oder sie blockiere. Wenn sich herausstellt, dass es ein legitimer Rückruf war, wähle ich direkt aus der Liste. Handelt es sich dagegen um wiederholte Werbung, ist der Weg zum Anrufblocker wichtiger als ein weiterer Rückruf.

Genau hier zeigt sich, dass die App mehr sein möchte als nur ein Ziffernfeld. Der Nutzen entsteht durch den kleinen Ablauf aus Anrufliste prüfen, Kontakt einordnen und unerwünschte Nummern konsequent behandeln. Wer diese Reihenfolge zur Gewohnheit macht, spart nicht unbedingt bei jedem einzelnen Anruf viel Zeit, verliert aber weniger Aufmerksamkeit durch wiederkehrende Störungen.

Kontakte, Favoriten und Gewohnheiten

Für häufige Gesprächspartner lohnt es sich, die Kontaktorganisation des eigenen Smartphones sauber zu halten. Telefon - Anrufen ersetzt keine gute Kontaktpflege. Wenn Namen doppelt gespeichert sind, Nummern veraltet sind oder private und berufliche Einträge durcheinanderliegen, kann auch eine übersichtliche Telefon-App keine Ordnung zaubern. Ich empfehle deshalb, wichtige Kontakte vor der täglichen Nutzung zu bereinigen und häufig angerufene Personen an einer festen Stelle bereitzuhalten.

Das ist ein eher unscheinbarer, aber wichtiger Unterschied zwischen gelegentlichem und routiniertem Gebrauch. Ein Anfänger sucht jedes Mal nach derselben Person. Ein erfahrener Nutzer baut sich einen wiederholbaren Ablauf: häufige Kontakte ordentlich benennen, die Anrufliste regelmäßig prüfen und unbekannte Nummern nicht automatisch zurückrufen. Die App unterstützt diese Gewohnheiten, nimmt einem die Entscheidungen aber nicht vollständig ab.

Welche Einstellungen sich wirklich lohnen

Den Anrufblocker nicht nur nebenbei verwenden

Der integrierte Anrufblocker ist der Bereich, den ich bei dieser App zuerst prüfen würde. Viele Nutzer installieren eine Telefon-App, verwenden aber weiterhin nur das Wählfeld und wundern sich später über unerwünschte Gespräche. Der Blocker wird erst dann wertvoll, wenn ich ihn als Teil meines normalen Telefonablaufs behandle. Nach einem störenden Anruf sollte ich nicht nur die Benachrichtigung wegwischen, sondern die Nummer gezielt bearbeiten.

Das bedeutet nicht, jede unbekannte Nummer sofort zu sperren. Ein Paketdienst, eine Praxis oder ein Handwerker kann ebenfalls von einer nicht gespeicherten Nummer anrufen. Meine Regel wäre deshalb: Erst die Anrufliste ansehen, dann die Nummer einordnen und erst bei klarer Wiederholung oder offensichtlicher Werbung blockieren. So verhindere ich, dass wichtige Rückrufe versehentlich verschwinden.

Ein nützlicher Arbeitsrhythmus ist eine kurze Prüfung am Ende des Tages. Ich sehe mir unbeantwortete Anrufe an, speichere relevante Nummern und blockiere nur die Einträge, die ich wirklich nicht mehr sehen möchte. Das ist effektiver, als während eines hektischen Tages jeden unbekannten Anruf sofort zu bewerten. Der Blocker wird dadurch zu einem Filter für die Zukunft und nicht bloß zu einer Reaktion auf den letzten Ärger.

Die App als Telefon-App bewusst festlegen

Wer eine alternative Anwendung dauerhaft nutzen möchte, sollte prüfen, ob sie auf dem eigenen Gerät als bevorzugte Telefon-App eingesetzt werden kann. Der genaue Weg hängt von der Android-Oberfläche ab, aber die Grundidee bleibt gleich: Wenn verschiedene Apps um dieselbe Aufgabe konkurrieren, entstehen unnötige Rückfragen und unterschiedliche Bedienwege. Eine feste Entscheidung sorgt dafür, dass das Antippen einer Telefonnummer möglichst zuverlässig in derselben Oberfläche landet.

Telefon - Anrufen unterstützt Geräte ab Android 6.0. Das macht sie grundsätzlich auch für ältere Smartphones interessant, allerdings ist die tatsächliche Alltagserfahrung immer von der jeweiligen Herstelleroberfläche abhängig. Auf einem stark angepassten System können Menüs, Standard-App-Einstellungen oder die Darstellung von Anrufen anders aussehen als auf einem unveränderten Android-Gerät. Ich würde deshalb nach der Installation nicht sofort alle bisherigen Telefongewohnheiten umstellen, sondern zunächst einen Test mit eingehenden, ausgehenden und verpassten Anrufen machen.

Benachrichtigungen und Erreichbarkeit vernünftig abwägen

Eine Telefon-App muss wichtige Informationen sichtbar machen, darf aber nicht jede Kleinigkeit zum dauerhaften Alarm aufblasen. Ich würde die Benachrichtigungseinstellungen so prüfen, dass verpasste Anrufe zuverlässig auffallen, ohne dass die Anrufliste durch unnötige Hinweise unübersichtlich wird. Wer häufig erreichbar sein muss, sollte besonders darauf achten, dass Energiespar- oder Ruhemodi des Smartphones die erwarteten Hinweise nicht unterdrücken.

Hier liegt eine Grenze, die nicht allein von der App abhängt. Wenn ein Gerät Benachrichtigungen aggressiv verzögert oder Hintergrundaktivitäten einschränkt, kann selbst eine gute Telefon-App unzuverlässig wirken. Deshalb gehört zur Einrichtung auch ein kurzer Praxistest: mich von einem anderen Telefon aus anrufen, den Anruf verpassen und anschließend kontrollieren, ob die Information klar und rechtzeitig angezeigt wird.

Mit Käufen bewusst umgehen

Die App ist kostenlos, bietet aber In-App-Käufe zwischen 0,36 Euro und 9,99 Euro bei Abrechnung über Google Play. Ich würde daher vor einer intensiven Nutzung prüfen, welche Funktionen ohne Zahlung verfügbar sind und ob ein Kauf für den eigenen Ablauf überhaupt einen konkreten Vorteil bringt. Für jemanden, der nur telefonieren und gelegentliche Nummern blockieren möchte, sollte die kostenlose Nutzung zunächst der sinnvollste Ausgangspunkt sein.

Wichtig ist dabei eine nüchterne Erwartung: Ein Kauf macht aus einer einfachen Telefon-App nicht automatisch eine umfassende Kommunikationszentrale. Wer vor allem Videotelefonie, geräteübergreifende Nachrichten, ausgefeilte Spam-Erkennung oder eine tiefe Business-Integration sucht, sollte eher bei einer spezialisierten Lösung bleiben. Die Stärke dieser Anwendung liegt in der klassischen Telefonie, nicht in einem möglichst großen Funktionskatalog.

Schnellere Muster für erfahrene Nutzer

Die Anrufliste als persönliche Kurzbefehlszentrale

Viele Menschen behandeln die Anrufliste wie ein Archiv. Ich nutze sie eher als dynamische Liste für die nächsten Aufgaben. Ein verpasster Anruf von einer bekannten Person ist oft ein direkter Rückruf. Ein wiederholter unbekannter Anruf wird geprüft und gegebenenfalls blockiert. Eine Nummer, die ich nur einmal für einen Termin benötige, bleibt zunächst ungespeichert. Diese drei Entscheidungen verhindern, dass die Kontaktliste mit Einträgen wächst, die ich nie wieder brauche.

Der Vorteil dieses Musters ist die geringe Denkarbeit. Ich muss nicht jedes Mal eine neue Strategie entwickeln, sondern folge einer festen Reihenfolge. Erst erkennen, wer angerufen hat, dann entscheiden, ob die Nummer gespeichert, zurückgerufen oder blockiert wird. Gerade bei vielen täglichen Anrufen ist diese kleine Struktur hilfreicher als eine lange Liste theoretischer Funktionen.

Rückrufe ohne unnötige Zwischenschritte

Bei einem erwarteten Rückruf sollte ich die Nummer nicht erst in einem Notizprogramm suchen, wenn sie bereits in der Anrufliste steht. Das klingt selbstverständlich, wird aber oft übersehen, weil Nutzer zwischen mehreren Apps wechseln. Telefon - Anrufen eignet sich hier als zentraler Ausgangspunkt: Anrufliste öffnen, Eintrag auswählen und den Rückruf starten. Für wiederkehrende berufliche Gespräche kann ich zusätzlich den Kontakt ordentlich benennen, damit der nächste Anruf sofort verständlich ist.

Für unbekannte Nummern empfehle ich dagegen Zurückhaltung. Ein Rückruf kann bestätigen, dass eine Nummer aktiv ist, und ist nicht immer die beste Reaktion auf einen verpassten Anruf. Wenn keine Nachricht hinterlassen wurde und die Nummer wiederholt auftaucht, ist Blockieren meist der sauberere Schritt. Die App erleichtert diese Entscheidung, ersetzt aber nicht das eigene Urteil.

Ein praktischer Ablauf für Familiengeräte

Auf einem gemeinsam genutzten oder von mir betreuten Smartphone würde ich die Einrichtung besonders einfach halten. Wichtige Kontakte sollten klar benannt sein, die bevorzugte Telefon-App sollte feststehen und blockierte Nummern sollten gelegentlich kontrolliert werden. So kann eine weniger technikaffine Person weiterhin problemlos telefonieren, ohne jedes Mal mit mehreren ähnlichen Apps konfrontiert zu werden.

Für ältere Nutzer ist außerdem entscheidend, dass die Oberfläche nicht nur beim ersten Öffnen verständlich ist. Ich würde gemeinsam einen Testanruf durchführen, einen Kontakt aus der Liste anrufen und zeigen, wie ein unerwünschter Anruf behandelt wird. Danach sollte die Person den Ablauf selbst wiederholen. Diese kurze Übung ist wertvoller als eine lange Erklärung, weil sie Unsicherheit beim echten Anruf reduziert.

Wann die Standard-App die bessere Wahl sein kann

Die vorinstallierte Telefon-App bleibt oft die bessere Option, wenn sie bereits gut mit dem Gerät, der Kontakte-App und den Einstellungen des Herstellers zusammenspielt. Wer eine nahtlose Integration mit anderen Telefonfunktionen erwartet, sollte nicht allein wegen des schlichten Designs wechseln. Ein Wechsel lohnt sich vor allem dann, wenn die vorhandene App unübersichtlich ist oder der Anrufblocker im täglichen Gebrauch einen klaren Vorteil bietet.

Auch Nutzer, die stark auf Funktionen des jeweiligen Smartphone-Herstellers angewiesen sind, sollten vorsichtig testen. Eine alternative Oberfläche kann angenehmer sein, aber sie muss nicht jede spezielle Komfortfunktion der ursprünglichen Telefon-App abbilden. Ich würde deshalb vor dem vollständigen Umstieg einige Tage lang beide Abläufe vergleichen und prüfen, ob Kontakte, Rückrufe und verpasste Anrufe wirklich so funktionieren, wie ich es erwarte.

Grenzen, die man vor dem Wechsel kennen sollte

Ein Blocker ist kein vollständiger Schutz vor jedem Spam-Anruf

Der Anrufblocker ist nützlich, aber ich würde ihn nicht als perfekte automatische Lösung gegen jede Form von Telefonwerbung verstehen. Nummern können wechseln, unbekannte Anrufer können legitim sein und manche störenden Gespräche lassen sich erst nach dem ersten Kontakt eindeutig einordnen. Die App hilft beim konsequenten Sperren, doch eine gute Blockierstrategie braucht weiterhin Aufmerksamkeit.

Das ist besonders wichtig für Menschen, die beruflich erreichbar sein müssen. Eine pauschale Haltung wie „alles Unbekannte blockieren“ kann dazu führen, dass neue Kunden, Praxen oder Behörden nicht durchkommen. Für diese Nutzer ist die manuelle Prüfung der Anrufliste der bessere Kompromiss. Wer dagegen fast ausschließlich von gespeicherten Kontakten angerufen wird, kann beim Blockieren unbekannter Nummern deutlich konsequenter sein.

Die einfache Ausrichtung ist Stärke und Einschränkung zugleich

Ich mag, dass Telefon - Anrufen nicht versucht, aus dem Telefonieren ein soziales Netzwerk zu machen. Gleichzeitig bedeutet diese Konzentration, dass die App nicht die richtige Wahl für alle Kommunikationsbedürfnisse ist. Wer regelmäßig über Video spricht, Nachrichten verschickt, mehrere Geräte synchron verwaltet oder geschäftliche Anrufabläufe mit zusätzlichen Werkzeugen verbindet, wird wahrscheinlich eine umfassendere Lösung bevorzugen.

Auch eine besonders tiefgehende Auswertung von Anrufen sollte man nicht als Hauptgrund für die Installation nehmen. Diese Anwendung ist für den täglichen Zugriff auf Telefonie und das Bearbeiten unerwünschter Nummern gedacht. Wenn ich detaillierte Statistiken, komplexe Automatisierungen oder eine umfangreiche Kundenverwaltung brauche, führt der Weg eher zu einer spezialisierten Business-App.

Die Android-Version und der praktische Test

Die aktuelle Version ist 0.90.153, und die App läuft ab Android 6.0. Für die Entscheidung ist die Versionsnummer allein aber weniger wichtig als das Verhalten auf meinem konkreten Gerät. Ich würde nach der Installation zuerst einen kurzen Testplan durchgehen: einen Kontakt anrufen, eine Nummer manuell wählen, einen Anruf verpassen, aus der Liste zurückrufen und eine unerwünschte Nummer blockieren.

Dieser Test beantwortet die entscheidenden Fragen schneller als langes Lesen. Komme ich ohne Umwege zum Wählfeld? Erkenne ich verpasste Anrufe sofort? Ist der Weg vom Anruflisteneintrag zum Blockieren verständlich? Und bleibt die Bedienung auch dann klar, wenn mehrere Einträge vorhanden sind? Wenn diese Abläufe passen, spricht viel dafür, die App dauerhaft zu verwenden.

Für wen ich sie nicht empfehlen würde

Ich würde sie nicht als erste Wahl für Nutzer empfehlen, die mit der Standard-Telefon-App bereits zufrieden sind und keine Probleme mit unerwünschten Anrufen haben. Ein Wechsel bringt dann möglicherweise mehr Umgewöhnung als Nutzen. Dasselbe gilt für Menschen, die eine Kommunikations-App mit Chat, Video und gemeinsamer Mediennutzung suchen. Dafür ist die Ausrichtung zu klar auf klassische Telefonate begrenzt.

Vorsichtig wäre ich außerdem bei Personen, die jede unbekannte Nummer automatisch loswerden möchten. Der Blocker kann dabei helfen, aber eine zu aggressive Vorgehensweise kann wichtige Anrufe verhindern. Wer erreichbar bleiben muss, sollte die App mit einer kontrollierten, manuellen Routine nutzen und nicht jede unbekannte Nummer ohne Prüfung sperren.

Mein Urteil nach der täglichen Nutzung

Telefon - Anrufen ist dann am überzeugendsten, wenn ich mein Smartphone wirklich als Telefon verwenden möchte und eine klare, praktische Oberfläche wichtiger finde als eine lange Funktionsliste. Die App verbindet den normalen Wählvorgang mit einer Anrufliste und einem Anrufblocker. Daraus entsteht ein sinnvoller Ablauf für Menschen, die Rückrufe organisieren und störende Nummern ohne zusätzliche App bearbeiten möchten.

Meine Empfehlung fällt deshalb differenziert aus. Für ein älteres Gerät ab Android 6.0, für ein Familienhandy oder für Nutzer, denen die vorhandene Telefon-App zu unübersichtlich ist, kann die kostenlose Anwendung eine angenehme Alternative sein. Die breite Nutzung mit über fünf Millionen Installationen und die Bewertung von 4,2 zeigen, dass das Konzept viele Menschen erreicht. Entscheidend ist aber, ob die Oberfläche auf dem eigenen Smartphone tatsächlich besser zum persönlichen Telefonverhalten passt.

Ich würde mit der kostenlosen Version beginnen, die bevorzugte Telefon-App bewusst festlegen und anschließend einige Tage lang den eigenen Ablauf beobachten. Besonders lohnend ist die App, wenn ich die Anrufliste nicht nur zum Nachsehen, sondern als tägliche Entscheidungsstelle nutze: bekannte Nummern zurückrufen, wichtige Kontakte speichern und wiederkehrende Störer blockieren. So entsteht aus einer einfachen Anwendung ein verlässliches Werkzeug.

Am Ende bleibt mein Eindruck positiv, aber nicht blind begeistert. Die Stärke liegt in der Konzentration auf Telefonate, nicht in einer möglichst großen Sammlung moderner Kommunikationsfunktionen. Wer genau diese Klarheit sucht, bekommt mit Telefon - Anrufen eine brauchbare und leicht zugängliche Option. Wer dagegen maximale Integration, umfangreiche Spam-Automatik oder Video- und Chatfunktionen erwartet, sollte bei der Standard-App oder einer spezialisierten Kommunikationslösung bleiben.

Highlights

  • Einfache Bedienung für schnelle Anrufe
  • Kontakte lassen sich direkt aus der App auswählen
  • Klare Anzeige von eingehenden und verpassten Anrufen
  • Unterstützt Freisprechen und Stummschalten während des Gesprächs
  • Praktische Suchfunktion für gespeicherte Kontakte

Einschränkungen

  • Benötigt Zugriff auf Kontakte und Telefonfunktionen
  • Die Gesprächsqualität hängt stark vom Mobilfunknetz ab
  • Keine Anrufe ohne aktive SIM-Karte oder Telefonverbindung
  • Werbeanzeigen können je nach Version störend wirken
  • Zusätzliche Funktionen unterscheiden sich je nach Gerät und Android-Version

Häufig gestellte Fragen

Was ist Telefon – Anrufen und welche Funktionen bietet die App?

Telefon – Anrufen ist eine Anwendung zum Tätigen und Verwalten von Sprachanrufen auf einem kompatiblen Smartphone. Je nach Gerät und Version können Funktionen wie ein Ziffernfeld, Kontakte, Anrufverlauf, Favoriten, Lautsprecher, Stummschaltung und das Halten eines Gesprächs verfügbar sein. Die genaue Ausstattung hängt vom verwendeten Android- oder iOS-Gerät sowie von den gewährten Systemberechtigungen ab.

Benötigt Telefon – Anrufen eine Internetverbindung?

Für klassische Mobilfunkanrufe wird normalerweise keine WLAN- oder mobile Datenverbindung benötigt, da die Gespräche über das Mobilfunknetz des Anbieters laufen. Einige zusätzliche Funktionen, etwa die Synchronisierung von Kontakten, Werbung, Aktualisierungen oder internetbasierte Anrufoptionen, können jedoch eine Verbindung voraussetzen. Vor dem Download sollte man außerdem prüfen, ob der eigene Mobilfunktarif Anrufe unterstützt und welche Kosten entstehen.

Welche Berechtigungen verlangt die App und warum sind sie notwendig?

Eine Telefon-App benötigt in der Regel Zugriff auf das Telefon, die Kontakte und den Anrufverlauf, damit Nummern gewählt, eingehende Gespräche angezeigt und gespeicherte Kontakte verwendet werden können. Je nach Funktionsumfang können zusätzlich Mikrofon-, Benachrichtigungs- oder Bluetooth-Berechtigungen erforderlich sein. Wer den Zugriff verweigert, kann möglicherweise nur einen eingeschränkten Funktionsumfang nutzen. Die Berechtigungen lassen sich jederzeit in den Systemeinstellungen kontrollieren.

Kann Telefon – Anrufen als Standard-App für Telefonate verwendet werden?

Ob Telefon – Anrufen als Standard-App festgelegt werden kann, hängt vom Betriebssystem, vom Smartphone-Hersteller und von den technischen Vorgaben der jeweiligen Version ab. Auf manchen Geräten lässt sich eine alternative Telefon-App in den Einstellungen auswählen, während andere Modelle die vorinstallierte Anwendung bevorzugen. Nach der Installation sollte man die Standard-App-Einstellungen prüfen und testen, ob eingehende und ausgehende Anrufe zuverlässig funktionieren.

Ist Telefon – Anrufen kostenlos und gibt es Datenschutzrisiken?

Der Download kann kostenlos sein, dennoch können durch normale Mobilfunkgespräche Kosten entstehen, wenn sie nicht im Tarif enthalten sind. Zusätzlich können manche Versionen Werbung, optionale Käufe oder kostenpflichtige Funktionen anbieten. Beim Datenschutz sollte man die Angaben im App-Store, die Datenschutzrichtlinie und die angeforderten Berechtigungen sorgfältig lesen. Besonders wichtig ist, ob Kontakte, Anrufdaten oder Nutzungsinformationen gespeichert oder an Drittanbieter übertragen werden.

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Entwickler
KiteTech
Veröffentlicht
23.08.2021

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